Picknick – eine Pause vom Alltag (einfacher)

DSC00033Endlich ist der Frühling da. Die Sonne lacht. Zeit für ein Picknick!

Picknick bedeutet Einfachheit – man verlässt seine komfortable Küche und lässt das schöne Geschirr zu Hause. Nur das Notwendigste nimmt man mit: einen einfachen Teller, vielleicht Messer und Gabel, einen leichten Becher. Man bringt zum Beispiel Nudelsalat, Brot und Obst mit. Auf zum See, zum Fluss oder in den Park! An der frischen Luft genießt man das Essen und die Getränke. Kein gepolsterter Stuhl, kein Sofa, sondern eine einfache Decke oder ein Handtuch. Es gibt keine Sitzordnung wie zu Hause.

Meistens trifft man sich in Gruppen und jeder bringt etwas mit. Ganz unkompliziert. Man unterhält sich und hat endlich mal viel Zeit zum Reden. Denn gerade gibt es keine Pflichten. Picknicken bedeutet eine echte Pause vom Alltag.

Seit wann gibt es das Picknick? Der Wissenschaftler Peter Scholliers aus Belgien sagt in der „Zeit„, dass es Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Paris und London waren sehr schmutzig und es gab zu viele Menschen. Die Adligen wollten sich entspannen und fuhren in die Natur. Sie nahmen Essen und Getränke mit.
Im 19. Jahrhundert gab es schon die Eisenbahn. Mit ihr konnte man schnell und günstig in die Natur fahren. Plötzlich war Picknicken sehr beliebt.

Auch heute ist Picknicken noch sehr beliebt. Das einfache Picknick mit der Familie oder unter Freunden, oder große Picknick-Veranstaltungen wie das Picknick im Düsseldorf-Benrather Schlosspark, wo bei Kerzenschein und klassischer Musik rund 8000 Menschen picknicken.

 

Wörter
der Alltag=daily life
bedeuten=to mean
die Einfachheit=the simplicity
verlassen=to leave
das Geschirr=dishes
das Notwendigste=essentials
gepolstert=cushioned
auf zu…!=Off we go to…!
sondern=but
die Sitzordnung=seating arrangements
meistens=usually
bedeuten=to mean
die Pflicht, die Pflichten=dutie,s
seit=since
der Wissenschaftler=the researcher
die „Zeit“->deutsche Wochenzeitung
entstand<-entstehen=to be created
die Adligen=aristocrats
entspannen, sich=to relax
fuhren<-fahren=to drive
beliebt=popular
der Kerzenschein=candlelight
etwas vorhaben=to have a plan

Quelle: http://www.zeit.de/2013/17/picknick-essen-im-freien
http://www.ksta.de/region/sommerkonzerte-picknick-bei-kerzenlicht-im-schlosspark,15189102,12915978.html
Foto: © Martina Wegener

 

ÜBUNGEN 

Vorm Lesen:

Wo isst du am liebsten?
Gehst du manchmal auch zum Essen nach draußen?
Was genau isst und machst du dort?

 

Beim Lesen: Was ist richtig?

1. Zum Picknick bringt man…

a. seine besten Teller und Tassen mit.
b. kein Geschirr mit.
c. einfaches Geschirr mit.

2. Beim Picknick sitzt man…

a. auf einer Decke oder einem Tuch.
b. auf einem besonders bequemen Stuhl.
c. auf einer Luftmatratze.

3. Picknicken bedeutet…

a. viele Pflichten.
b. Einfachheit.
c. Ruhe.

4. Picknicken…

a. ist heute nicht mehr beliebt.
b. ist heute immer noch sehr beliebt.
c. ist heute noch beliebt, aber nur unter Jugendlichen.

 

Nach dem Lesen:

1. Warum bedeutet Picknicken Einfachheit?

2. Was nimmt man zum Picknick mit?

3. Wann gab es laut Scholliers die ersten Picknicke?

4. Wer hat gepicknickt, wo und warum?

5. Was findest du zur Zahl 8000 im Artikel?

 

Bitte fülle die Lücken.

Endlich_________ der Frühling _______. Die Sonne lacht. Zeit für ein Picknick!

Picknick _______________Einfachheit – man ________________ seine komfortable Küche und __________ das schöne Geschirr zu Hause. Nur das Notwendigste ___________ man __________: einen einfachen Teller, vielleicht Messer und Gabel, einen leichten Becher. Man __________ zum Beispiel Nudelsalat, Brot und Obst mit. Auf zum See, zum Fluss oder in den Park! An der frischen Luft ___________ man das Essen und die Getränke. Kein gepolsterter Stuhl, kein Sofa, sondern eine einfache Decke oder ein Handtuch. Es ________ keine Sitzordnung wie zu Hause.

Meistens __________ man sich in Gruppen und jeder ________ etwas mit. Ganz unkompliziert. Man _______________ sich und hat endlich mal viel Zeit zum Reden. Denn gerade gibt es keine Pflichten. Picknicken ______________eine echte Pause vom Alltag.

_________wann gibt es das Picknick? Der Wissenschaftler Peter Scholliers aus Belgien sagt in der „Zeit“, dass es Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Paris und London ____________ sehr schmutzig und es gab zu viele Menschen. Die Adligen wollten sich _______________ und fuhren in die Natur. Sie nahmen Essen und Getränke mit. Im 19. Jahrhundert gab es schon die Eisenbahn. Mit ihr konnte man schnell und günstig in die Natur ________________. Plötzlich _________Picknicken sehr beliebt.

Auch heute ist Picknicken noch sehr ______________. Das einfache Picknick mit der Familie oder unter Freunden, oder große Picknick-_____________________ wie das Picknick im Düsseldorf-Benrather Schlosspark, wo bei Kerzenschein und klassischer Musik rund 8000 Menschen __________________.

 

Und du?

Wann hast du zum letzten Mal gepicknickt?
Was hast du mitgebracht?
Was fandest du besonders lecker?
Worauf hast du gesessen?
Mit wem hast du gepicknickt?
Wo hast du gepicknickt?
Was hat dir besonders gefallen?
Hast du schon einmal ein Picknick organisiert?

 

Dieses Jahr:

Möglichkeit 1: Hast du Picknick-Pläne? Was genau hast du vor?
Möglichkeit 2: Falls du noch keine Pläne hast: Plane dein perfektes Picknick! Wo, wie, mit wem, wann…?

 

In deiner Heimat:

Picknickt man in deiner Heimat gerne? Gibt es einen Unterschied zu dem Picknick in Deutschland?
Was fällt dir zu den folgenden Wörtern ein? Schreibe zu jedem Begriff einen Satz. Benutze so oft wie möglich das Wort „Picknick“.

Einfachheit – frische Luft – Gruppen – Pflichten – die Adligen – Picknick-Veranstaltungen

 

 

 

 

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